Ein interessanter Artikel aus dem Spiegel zum EPost Service der Deutschen Post. Wir nutzen es.

De-Mail und E-Postbrief – Was taugen die Alternativen zur E-Mail?

Im Fernsehen und in Anzeigen werben Telekom, Web.de und andere Unternehmen für die neue, staatlich zertifizierte De-Mail. Wozu braucht man den Dienst, ist er wirklich sicherer als E-Mail? Und was ist der E-Postbrief der Deutschen Post?

1. Was ist De-Mail – und wozu brauche ich das?

Die De-Mail ist eine Art E-Mail-Ersatz mit dem Segen des Staates. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat detaillierte Richtlinien erstellt, der Bundestag ein entsprechendes Gesetz verabredet. Eine De-Mail soll im Gegensatz zu einer normalen E-Mail sicher, vertraulich, fälschungssicher und nachweisbar und damit rechtssicher auf einen Absender zurückzuführen sein. Für die Anmeldung braucht man deshalb unter anderem Pass oder Personalausweis. Verschicken lässt sich De-Mail nur von einem De-Mail-Konto zum anderen.

Der Staat will damit ein Werkzeug schaffen, mit dem Bürger mit Unternehmen und Behörden digital kommunizieren können. Angeboten werden De-Mail-Dienste aber nicht von Behörden, sondern von Privatunternehmen. Derzeit sind das die Telekom, das Unternehmen Mentana-Claimsoft und 1&1 (Web.deGMX.de). Sie müssen sich zertifizieren lassen und akkreditieren, um Dienste unter dem Namen De-Mail anbieten zu dürfen.

2. Was kostet mich das?

Die Anmeldung ist derzeit kostenlos, die meisten Anbieter sehen für Privatkunden derzeit kostenlose Inklusivkontingente vor. Je nach Anbieter kosten die ersten zehn oder die ersten 50 De-Mails nichts. In der Regel sind auch danach einige De-Mails pro Monat kostenlos. Danach wird eine normale De-Mail mit 39 Cent berechnet, Zusatzoptionen wie Empfangsbestätigung oder Versand mit dem Merkmal „persönlich/vertraulich“ kosten extra.

3. Wie sicher ist De-Mail?

An sich ist der Sicherheitsstandardard des Dienstes hoch, er hat aber aus Sicht von Experten, etwa vom Chaos Computer Club, einen entscheidenden Haken: Nach dem derzeitigen Stand der Dinge werden De-Mails nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt, also beim Absender ver- und beim Empfänger erst wieder entschlüsselt. Stattdessen werden sie unterwegs beim Provider geöffnet, auf Viren überprüft, dann wieder verschlüsselt und weitergeleitet. Das finden Fachleute problematisch. Denn wenn die Nachricht unterwegs entschlüsselt vorliegt, kann sie theoretisch auch gelesen oder gar manipuliert werden.

4. Wie unterscheidet sich das vom E-Postbrief?

Der E-Postbrief ist eine Art Konkurrenzangebot der Deutschen Post. Zur Anmeldung muss man ein PostIdent-Verfahren durchlaufen, sich also persönlich ausweisen. Im Vorfeld der De-Mail-Einführung gab es jede Menge Streit, und auch jetzt noch bekämpfen De-Mail-Anbieter und Post einander vor Gericht. Kürzlich ließ die Post beispielsweise dem De-Mail-Anbieter Web.de vom Landgericht Köln verbieten, in einem Werbespot zu behaupten: „Nur hier sind Sender und Empfänger klar identifiziert.“

Auch der E-Postbrief soll eine Art bessere E-Mail sein, die sicherstellt, dass der Absender auch wirklich der ist, der er zu sein vorgibt. Gleichzeitig bietet der E-Postbrief die Möglichkeit, auch Empfänger anzuschreiben, die selbst kein E-Postbrief-Postfach haben: auf Papier. Der Brief wird dann unterwegs ausgedruckt, kuvertiert und mit der regulären Post zugestellt. Ein Standard-E-Postbrief kostet 58 Cent, Sonderleistungen wie Einschreiben oder besonders umfangreiche Briefe kosten mehr.

Die Post wird sich demnächst vermutlich – grollend – ebenfalls als De-Mail-Anbieter zertifizieren lassen. Die De-Mails der Post können dann aber vermutlich nicht ausgedruckt und herkömmlich weiterbefördert werden, denn das sieht das De-Mail-System nicht vor.

5. Wie sicher ist der E-Postbrief?

Auch der E-Postbrief ist nicht standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt. Die Post gibt in ihren Informationen zum Produkt zwar an, die Nachrichten, „die im System versendet und gespeichert werden, sind automatisch verschlüsselt“. Gleichzeitig hat die Post allerdings gerade ein spezielles Produkt für „Berufsgeheimnisträger“wie Anwälte oder Ärzte in Arbeit, das dann bald echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beinhalten soll. Mit anderen Worten: Der normale E-Postbrief ist zwar mit einigen Sicherheitsmechanismen geschützt, aber eben auch nicht wirklich Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Aufgeschnürt werden die E-Post-Briefe selbstverständlich spätestens dann, wenn sie ausgedruckt, eingetütet und auf dem herkömmlichen Postweg weiterverschickt werden. Wer also hundertprozentig sicher sein will, dass seine Nachrichten von niemandem unterwegs gelesen werden können, ist mit dem E-Postbrief mindestens genauso schlecht beraten wie mit der De-Mail.

6. Brauche ich das, um E-Mails von meiner Bank oder vom Amt zu bekommen?

Nein. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge versenden und empfangen viele Unternehmen selbstverständlich Informationen und anderes über herkömmliche E-Mails. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die De-Mail jetzt schon als Kommunikationsform akzeptieren. Erst vor kurzem verkündeten 430 Volks- und Raiffeisenbanken, dass man sie bald auch via De-Mail erreichen kann. Mit Betonung auf „bald“. Derzeit läuft ein Testbetrieb, die einzelnen Banken werden erst Mitte des Jahres überhaupt damit beginnen, die nötigen Adressen und Domänen zu beantragen. Im Übrigen betreiben nahezu alle Banken ohnehin längst ihre eigenen digitalen Kommunikationssysteme – Stichwort Onlinebanking.

Falls eines Tages tatsächlich Kommunikation mit Behörden über das Internet abgewickelt werden sollte, wird man dazu vermutlich De-Mail brauchen – sofern die Bundesregierung das aktuell geplante E-Government-Gesetz tatsächlich umsetzt, das Fachleute allerdings scharf kritisieren. Derzeit gibt es nicht einmal eine sogenannte elektronische Akte für Behörden. Auch digital signierte Elektropost kann also nicht als Dokument in Behördenakten aufgenommen werden.

7. Was muss ich jetzt tun?

Nichts. Außer, Sie wollen De-Mail oder den E-Postbrief ausprobieren. In diesem Fall: Nur zu – die Adressen für die Registrierung sind oben verlinkt.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/de-mail-und-e-postbrief-wie-sicher-sind-die-e-mail-alternativen-a-891592.html

FBA Lager von Amazon – steuerliche Herausforderung für Online Händler

Der Online Handel boomt. Angetrieben durch die Handelsplattform Amazon können Online-Händler derzeit hohe Umsätze erzielen. Dabei können durch den Service „Fulfillment by Amazon (FBA)“ also die Warenlagerung, Abwicklung und Versendung durch Amazon wesentliche betriebliche Prozesse des Online-Handels an Amazon übertragen werden. Besonders kostengünstig bietet Amazon diesen Service für Online-Händler an, die bereit sind, die Warenlagerung und Warenversendung über Lager in Polen und Tschechien abwickeln zu lassen.

Große steuerliche Herausforderungen

Diese im ersten Blick einfache Möglichkeit zur Kostenreduzierung im Online-Handel stellt die Unternehmer aus steuerlicher Sicht allerdings vor große Herausforderungen. Denn das Steuerrecht hält für Online-Händler einige Tücken bereit.

Kein Problem bei den Ertragsteuern für Online-Händler aus Deutschland

Einfach bleibt es bei den Ertragsteuern (Einkommensteuer, Gewerbesteuer, ggf. Körperschaftsteuer). Auch wenn ein Versandhandelsunternehmen international expandiert und Waren in das Ausland versendet, bleibt es ausschließlich bei der Besteuerung durch Deutschland.

Dies gewährleisten die von Deutschland mit Polen und Tschechien abgeschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen. Hiernach kommt es zu einer Besteuerung im Ausland nur, wenn dort eine Betriebsstätte besteht.

Eine solche Betriebsstätte wird von Online-Händlern, die im Ausland Warenlager unterhalten, nicht begründet. Deshalb fallen die Einkommensteuer, Gewerbesteuer bzw. Körperschaftssteuer in der Regel ausschließlich in Deutschland an.

Was Sie bei der Umsatzsteuer beachten müssen

Ganz anders sieht es bei der Umsatzsteuer aus. Hier kommt es bei Online-Händlern nicht darauf an, wo das Unternehmen den Sitz hat oder seine Betriebsstätte unterhält.

„Nach dem europaweit harmonisierten Umsatzsteuersystem kommt es darauf an, von welchem Ort aus die Ware an den Kunden versandt wird.“

Diese Grundregel, nach der die Umsatzsteuer bei Versandhändlern immer in dem Land zu zahlen ist, wo die Ware lagert, ist einfach und in vielen Fällen auch praktisch.

Für Online-Händler können sich aus dieser Grundregel aber ungeahnte umsatzsteuerliche Folgen ergeben, die in der klassischen Buchhaltung und Steuerberatung oft übersehen werden.

Fulfillment by Amazon

Viele Online-Händler machen von dem Fulfillment by Amazon Service (sog. Amazon FBA-Lager) Gebrauch.

Dabei wird die eigene Ware – beispielsweise direkt nach dem Import aus China – nicht in ein eigenes Lager, sondern in ein Lager von Amazon versendet.

Problematisch hierbei ist, dass im Weiteren Verlauf Amazon bestimmt, wo die Waren des Online-Händlers gelagert werden und von welchem Ort aus diese bei erfolgtem Verkauf an die Endkunden gesendet werden.

Derzeit tritt dieses Problem verstärkt auf, da Amazon Lager in Osteuropa (insbesondere in Polen und Tschechien) eröffnet hat, die für Amazon und letztlich auch für den Online-Händler geringere Kosten verursachen.

Werden die Waren des deutschen Online-Händlers nun von Amazon in ein Lager in einem anderen Land (z. B. Polen oder Tschechien) verbracht, befindet sich die Ware im Zeitpunkt der Verkaufs und dem Beginn des Versands an den Endkunden nicht in Deutschland, sondern im anderen Land.

Das europaweit harmonisierte Umsatzsteuersystem sieht vor, dass die Umsatzsteuer trotz deutschem Unternehmenssitz nicht in Deutschland, sondern im Ausland abzuführen ist, da dort die Versendung der Ware an den Endkunden beginnt.

Transportiert Amazon die Ware also in ein Lager in Polen oder Tschechien, müssen sich deutsche Online-Händler im Ausland umsatzsteuerlich registrieren und ausländische Umsatzsteuer zum Beispiel in Polen oder Tschechien anmelden und abführen.

Umsatzsteuer in Polen oder Tschechien

Problematisch ist nicht nur die umsatzsteuerliche Registrierung in Polen und Tschechien. Es ergeben sich Sprachbarrieren und wirtschaftliche Belastungen durch die zusätzliche Bürokratie. Weiterhin fällt die Umsatzsteuerbelastung in Polen und Tschechien höher aus. Statt den in Deutschland üblichen 19% Umsatzsteuer fallen in Tschechien 21% und in Polen sogar 23% Umsatzsteuer an.

Wenn die Waren also von tschechischen und polnischen Amazon Lagern aus versandt werden, müsste grundsätzlich eine höhere Umsatzsteuer gezahlt werden. Das gilt grundsätzlich auch, wenn an Privatkunden in Deutschland verschickt wird.

Die vom Online-Händler erzielte Marge kann durch diese zusätzliche Umsatzsteuerbelastung erheblich geschmälert werden.

Das gilt zumindest solange die Verkäufe aus einem FBA-Lager in Polen oder Tschechien an Privatkunden aus Deutschland pro Jahr jeweils nicht mehr als 100.000 Euro betragen. Denn solange gilt die deutsche Lieferschwelle als nicht überschritten und die Umsätze sind in Polen bzw. Tschechien der Umsatzsteuer zu unterwerfen (Stand 01.06.2016).

Wird die deutsche Lieferschwelle von 100.000 Euro – also die Umsätze mit Waren die aus einem ausländischen FBA-Lager an Kunden aus Deutschland erzielt werden – überschritten, sind die Umsätze trotz der Versendung aus Polen oder Tschechien wieder in Deutschland der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Das ergibt sich nach dem europaweit geltenden umsatzsteuerlichen Bestimmungslandsprinzip bei Umsätzen an private Kunden. Im deutschen Umsatzsteuerrecht ist dies in § 3c UStG abgebildet.

Um trotz der FBA-Lager weiterhin von dem niedrigeren deutschen Umsatzsteuersatz von 19% zu profitieren, empfiehlt es sich auf die Anwendung der Lieferschwelle zu verzichten. Durch diese Option werden die Umsätze aus Warenlieferungen aus ausländischen FBA-Lagern mit Privatkunden aus Deutschland vom 1. Euro an der deutschen Umsatzsteuer unterworfen.

In Polen oder Tschechien bleibt es zwar dabei, dass eine umsatzsteuerliche Registrierung erfolgen muss und die Finanzverwaltungen über die getätigten Umsätze informiert werden müssen. Die Umsätze müssen aber nicht in den Ländern besteuert werden. Für Kunden auf dem deutschen Markt wird weiterhin die vergleichsweise günstige Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.

„Das Optieren ist immer dann sinnvoll, wenn der Steuersatz in dem Land, in welches die Ware geliefert wird, niedriger ist als in das Land, in dem die Ware lagert. Hierbei stellt sich Deutschland als umsatzsteuerliches Niederigsteuerland heraus. Innerhalb der EU haben nur Luxemburg (17%) und Malta (18%) einen niedrigeren Umsatzsteuersatz als Deutschland (Stand 01.06.2016).“

Es besteht also die Möglichkeit von den günstigen Amazon-Gebühren durch die Nutzung der FBA-Lager zu profitieren. Eine Steuermehrbelastung auf dem deutschen Absatzmarkt kann dabei durch Verzicht auf die Lieferschwelle durch Option vermieden werden.

Welche Anforderungen ergeben sich an die Finanzbuchhaltung?

Unabhängig von den bürokratischen Anforderungen die aus dem Registrierungsprozess entstehen, muss auch bei der Finanzbuchhaltung einiges umgestellt werden.

Viele Steuerberater verbuchen die Umsätze im Online-Handel zum Beispiel über Amazon oder den eigenen Shop monatlich „in einer Summe“. Mit herkömmlichen Buchhaltungsmethoden („ausdrucken“, „einzeln kontieren“, „abstempeln“) können Buchhaltungen von Online-Händlern wegen der hohen Anzahl an einzelnen Umsätzen nicht mehr erstellt werden.

Deshalb wird die Buchhaltung von Online-Händlern in vielen Fällen anhand der monatlichen Umsatzsummen erstellt, die sich z. B. aus dem Verkäuferkonto von Amazon ergeben.

„Angesichts der oben dargestellten Umsatzsteuerlichen Herausforderungen ist die Buchhaltung eines Online-Händlers, die nach klassischen Verfahren erstellt wird, nicht zu gebrauchen.“

Die Umsätze, die eigentlich im Ausland versteuert werden müssen, können überhaupt nicht oder nicht korrekt ermittelt werden. Deshalb wird in vielen Fällen trotz des im Ausland genutzten Lagers weiterhin die Umsatzsteuer ausschließlich in Deutschland gezahlt.

Hierdurch kann die Umsatzsteuer im Ausland aber nicht ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Fall müsste neben der deutschen Umsatzsteuer noch die ausländische Umsatzsteuer entrichtet werden, wenn die deutsche Umsatzsteuer nicht mehr erstattet werden kann. Außerdem könnten strafrechtliche Konsequenzen im Ausland drohen.

Zur Lösung des Problems kann beispielsweise der Einsatz eines Warenwirtschaftssystems in Betracht gezogen werden. Die Warenwirtschaftssysteme haben eine direkte Anbindung an die Amazon-Daten über die getätigten Verkäufe des Online-Händlers. Durch die Warenwirtschaftssysteme werden die Verkaufsdaten aufbereitet und übersichtlich dargestellt, so dass eine Verarbeitung für die Finanzbuchhaltung möglich ist.

Das Auslesen und Filtern der Amazon Daten zu den erzielten Umsätze ist über das Amazon Verkäufer Konto nur sehr eingeschränkt möglich. Eine genügende Datenbasis für die Erstellung einer ordnungsgemäßen Finanzbuchhaltung lässt sich über das Amazon Verkäufer Konto also nicht gewinnen.

Warenwirtschaftssysteme als Lösung

Als gute und preiswerte Warenwirtschaftssysteme, die keine weiteren Zwecke erfüllen sollen, haben sich hier aus unserer Sicht AmaInvoicePlentyMarkets oder DreamRobot erwiesen.

Die Daten über die Umsätze und Verkäufe werden von den Systemen so aufbereitet, dass diese über digitale Schnittstellen in ein Finanzbuchhaltungssystem (z. B. DATEV) übernommen werden können. Dabei werden alle wesentlichen Informationen übertragen, um die Umsätze korrekt den einzelnen Kundengruppen, Ländern und FBA-Lagern zugewiesen werden können.

Über den Autor

Dipl.-Kfm. Christian Gebert, Steuerberater

Christian GebertChristian Gebert ist Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer von steuerberaten.de. 2014 wurde er als Jahrgangsbester Absolvent von der Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt zum Steuerberater bestellt. Er legt hohen Wert auf den Einsatz digitaler Medien und auf eine dynamische Unternehmenskultur. Gerne funkgiert er als Gastautor für den Shopbetreiber-Blog.

Über steuerberaten.de

Wir bei steuerberaten.de betreuen eine Vielzahl an Mandanten, die im Bereich Online-Handel tätig sind. Deshalb haben wir uns auf die Umsatzsteuerlichen Besonderheiten, die durch FBA-Lager im Ausland entstehen spezialisiert.

Um eine Buchhaltung erstellen zu können, die die Umsatzsteuerlichen Pflichten für international tätige Online-Händler erfüllt, nutzen wir sämtliche digitale Schnittstellen, die sich bieten. Mit vielen Warenwirtschaftssystemen für Online-Händler pflegen wir intensive Schnittstellenpartnerschaften.

Einige Warenwirtschaftssysteme haben exklusive steuerberaten.de Schnittstellen entwickelt, damit wir Ihre Daten noch effizienter in Ihre Finanzbuchhaltung einbinden können. Weiterhin können wir durch die Zusammenarbeit mit unsere Kooperationspartner DutyPay für Sie sicherstellen, dass die umsatzsteuerliche Registrierung und Meldung in jedem Land der europäischen Union gewährleistet ist und aus einer Hand erfolgt. Für sämtliche Fragen rund um die steuerliche Behandlung von FBA-Lagern stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Quelle: http://shopbetreiber-blog.de/2016/06/21/fba-lager-von-amazon-steuerliche-herausforderung-fuer-online-haendler/

„Mit Windmühlen gegen das Amazon Business“

In den USA konnte Amazon Business bereits große Erfolge erzielen und ist seit Ende 2016 für B2B-Unternehmen in Deutschland verfügbar. Die Marktmacht des Online-Giganten sollten Unternehmen keineswegs unterschätzen. Wer sich nicht für den Niedrigpreiskampf wappnet, geht das Risiko ein, im B2B-Handel das Nachsehen zu haben. Es scheint aber wenig sinnvoll, sich auf den Preiskampf einzulassen. Gegen Amazon ist wohl kein Kraut gewachsen. Unternehmen können sich gegen diese Marktmacht nur behaupten, wenn sie sich, wie im B2C-Bereich bereits üblich, stärker auf eine personalisierte und konsistente Kommunikation mit dem Kunden fokussieren. Es geht darum, das Einkaufserlebnis, also die gelungene Customer Experience, in den Fokus zu rücken. Dafür ist es notwendig, die sogenannte Buyer Persona bzw. die eigene Zielgruppe, zu definieren. Um sich ein noch besseres Bild von den Kunden machen zu können, sollten Shopbetreiber, zwischen „Shoppern“ und „Käufern“ unterscheiden. Während die „Shopper“ sich auf der Website aufhalten, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, sind „Buyer“ bzw. „Käufer“ jene Besucher, die sich vermutlich zu einem Kauf verleiten lassen. Dass der Kampf sich lohnen kann, zeigt eine Studie des eco-Verbands und Arthur D. Little: Während der Umsatz im B2B E-Commerce 2015 bei knapp 27 Milliarden Euro lag, rechnet man 2017 mit einem Gesamtumsatz von 35 Milliarden Euro und erwartet für 2019 einen Umsatz von mehr als 46 Milliarden Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 15 Prozent innerhalb der nächsten Jahre.

Längere Verweildauer dank FAQ-Seite und Chatbot

Um den Besuchern eine möglichst positive Erfahrung auf der Website zu bieten und sie damit als Kunden zu gewinnen, benötigt man ein sehr gutes Customer Experience Management. Die Möglichkeiten, das zu gewährleisten, sind mannigfaltig: Viele Website-Besucher schätzen beispielsweise eine detaillierte FAQ-Seite. Kunden bevorzugen es i.d.R., sich selbst auf der Seite Hilfe zu suchen, anstatt das Unternehmen zu kontaktieren. Dieses Kundenverhalten bietet einen wesentlichen Vorteil: Shopbetreiber können die Besucher länger auf ihrer Seite halten, denn auf der Suche nach Informationen durchforsten sie die Website besonders intensiv. Zudem können auch Chatbots dabei helfen, die Besucher auf der Website mit Informationen zu versorgen und bei Service-Fragen zu beraten – ohne lange Wartezeiten in der Service-Hotline. So leisten sie ihren Beitrag für eine gestärkte Kundenbindung. Dank moderner KI-Technologien haben sich Chatbots rasant entwickelt – sie verarbeiten nicht nur Kontextinformationen deutlich schneller, sondern können auch viel flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren.

Von innovativen Technologien profitieren

Damit steht fest: Unternehmen können sich von großen Niedrigpreisanbietern wie Amazon nur dann abheben, wenn sie sich als Brand von anderen Marken unterscheiden. Das gelingt am einfachsten mit einem optimierten Markenerlebnis. Die Customer Experience ist, einer Umfrage von Gartner zufolge, bereits heute 64 Prozent der Konsumenten wichtiger als der Preis, wenn sie sich für eine Marke entscheiden. Bis 2020 soll sie sogar das Hauptentscheidungsmerkmal sein – noch vor Preis und Produkt. Neben einer wohldurchdachten Content-Strategie, FAQ-Seiten und Chatbots unterstützen Technologien wie Machine Learning oder auch Natural Language Processing (NLP) Unternehmen dabei, effiziente Marketingseiten aufzubauen. NLP erfasst natürliche Sprache und versucht, sie auf Basis von Algorithmen und Regeln computerbasiert zu verarbeiten. Mittels einer inhärenten Sprachanalyse können Unternehmen so die Absichten ihrer Kunden erkennen und miteinander verknüpfen. Neben KI-Technologien benötigen Unternehmen jedoch auch eine agile Unternehmensstruktur, die flexibel genug ist, um sich wechselnden Marktbedingungen bedarfsgerecht anzupassen.

Nähe zum Kunden hat oberste Priorität

In das Amazon Business-Geschäft einzusteigen, ist für die meisten Unternehmen nur sinnvoll, wenn sie ihre Kunden unbedingt über den (niedrigsten) Preis gewinnen möchten.

Unserer Ansicht nach ist es aber deutlich sinnvoller, die eigene Marke aufzubauen – also beispielsweise über die Social Media mit den Nutzern in Kontakt zu treten –, die Unternehmenswebsite mit kluger Personalisierung auszustatten und die Customer Experience mit relevantem Content zu verbessern. Im Grunde genommen sollte das für B2B-Unternehmen keine große Herausforderung sein. Denn sie profitieren von den Erfahrungen, die der B2C im Rahmen der Digitalisierung bereits gemacht hat, und haben über viele Jahre eine intensive Beziehung zu ihren Kunden aufbauen können. Auch wenn sie Begriffe wie „Buyer Persona“ vielleicht nicht aktiv nutzen, wissen sie doch ganz genau, welche Bedürfnisse und Wünsche ihre Zielgruppe hat. Aus diesem Grund sollte es ihnen deutlich schneller und vor allem auch besser gelingen, eine konsistente Customer Experience zu schaffen. Oberste Priorität hat es daher, auch weiterhin die Nähe zum Kunden zu stärken, etwa mithilfe des „Everything-as-a-Service“-Ansatzes: Die Customer Journey eines Kunden sollte nicht mit dem Kauf eines Produkts enden, sondern Unternehmen sollten den Kunden darüber hinaus betreuen, beispielsweise im Zuge von Support- und Service-Anfragen. Hierfür benötigen Unternehmen ein flexibles, offenes Content-Management-System, wie etwa eine Digital Experience Plattform, die alle relevanten Daten für ein begeisterndes Kundenerlebnis vorhält, von den Mitarbeitern zentral zu verwalten ist und dank intuitiver Technologie permanent dazulernt. Für die meisten Unternehmen ist es vermutlich deutlich besser, sich für diesen Weg zu entscheiden und das Verhalten der Kunden durch Methoden wie Merchandising Insights zu analysieren. Nur so bleiben sie konkurrenzfähig und können sich gegenüber Giganten wie Amazon Business behaupten.

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Nullam imperdiet risus sapien, sed dictum mauris aliquam eget. Sed ut tellus vitae mauris feugiat consequat. Cras pretium metus ac ex dictum faucibus. Suspendisse malesuada, dolor sed porta fringilla, elit massa tincidunt elit, vitae blandit leo velit et leo. Cras ultricies molestie elit ac placerat. Phasellus at feugiat nunc, id molestie diam. Ut eu elit vel massa malesuada ornare in id magna. Vivamus pellentesque pulvinar porta. Curabitur cursus condimentum ex non aliquam. Morbi consequat, neque tincidunt auctor mattis, libero augue molestie nulla, at dapibus urna libero nec dolor. Aliquam venenatis magna eu libero finibus malesuada. Aenean hendrerit ante sed turpis interdum consequat. Proin eleifend nulla ac augue ultricies sodales.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Neuroscience study identifies brain chemicals

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Cras ultricies molestie elit ac placerat. Phasellus at feugiat nunc, id molestie diam. Ut eu elit vel massa malesuada ornare in id magna. Vivamus pellentesque pulvinar porta. Curabitur cursus condimentum ex non aliquam

Vivamus non hendrerit tellus. Maecenas non lacus eget sapien finibus mollis id vel est. Integer vitae neque et lacus blandit venenatis a commodo libero. Nunc rutrum nisi eget nunc semper, nec aliquam lectus interdum.

Nunc lacus dui, hendrerit ut ligula vitae, hendrerit aliquet dui. Vestibulum ante ipsum primis in faucibus orci luctus et ultrices posuere cubilia Curae; Aliquam dignissim iaculis turpis in aliquet. Fusce leo eros, dignissim vel nibh ac, facilisis congue elit. Duis viverra nibh lectus, nec molestie libero suscipit lacinia. Nunc dapibus turpis nisl, porttitor pulvinar justo semper quis. Vivamus in dignissim ipsum. Nulla facilisi. Morbi non nulla a nulla scelerisque molestie. Donec id congue ligula.

Nullam imperdiet risus sapien, sed dictum mauris aliquam eget. Sed ut tellus vitae mauris feugiat consequat. Cras pretium metus ac ex dictum faucibus. Suspendisse malesuada, dolor sed porta fringilla, elit massa tincidunt elit, vitae blandit leo velit et leo. Cras ultricies molestie elit ac placerat. Phasellus at feugiat nunc, id molestie diam. Ut eu elit vel massa malesuada ornare in id magna. Vivamus pellentesque pulvinar porta. Curabitur cursus condimentum ex non aliquam. Morbi consequat, neque tincidunt auctor mattis, libero augue molestie nulla, at dapibus urna libero nec dolor. Aliquam venenatis magna eu libero finibus malesuada. Aenean hendrerit ante sed turpis interdum consequat. Proin eleifend nulla ac augue ultricies sodales.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]